Whose side are you on?

Auf welcher Seite stehst du?

Ein Jugendkreuzweg

Dieser Jugendkreuzweg war für den 3. April 2020 in der Pfarrgemeinde St. Martin in Germering bei München geplant. Er konnte “nur” in sehr kleinem Kreis ohne Publikum durchgeführt werden (federführend von meiner Schwester Karin Mais und ihrer Familie) und wurde aufgezeichnet. Die Aufzeichnung steht auf YouTube zur Verfügung: https://youtu.be/DEWPWJM0Tks

Einführung

Lied

V: Wir wollen unsere Kreuzwegandacht beginnen im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. A: Amen.

V/L: Wir haben zwar ein Kreuzzeichen gemacht, aber vielleicht nicht darüber nachgedacht, weil uns das so vertraut ist. Wir machen jetzt etwas, das eigentlich gar nicht geht: Wir denken an eine grausame Hinrichtung eines Menschen vor fast 2000 Jahren und können hier und heute überhaupt nicht nachvollziehen, was da genau ablief und wie es Jesus wirklich ergangen ist. Inzwischen gibt es fürchterliche Filme, die dieses Hinschlachten eines Menschen drastisch zeigen – aber hilft uns das weiter? Und doch erinnern sich Jahr für Jahr Christinnen und Christen auf der ganzen Welt an das Leiden und Sterben des Jesus von Nazaret um das Jahr 30. Warum nur? –

Von dem Geschehen damals gehen Impulse und Fragen aus. Wir können demgegenüber nicht gleichgültig bleiben. Wer von Jesus und seinem Kreuzweg gehört hat, muss Stellung beziehen – so oder so. Whose side are you on? Auf wessen Seite stehst du? Der Kreuzweg führt uns mehrere Seiten, Rollen und Figuren vor. Fragen wir uns, jede und jeder einzelne, wo gehöre ich hin? Plötzlich gelingt die Zeitreise, und wir verbinden uns mit Jesus und untereinander.

I.

Lied

V: Erste Station: Jesus wird zum Tod am Kreuz verurteilt

V: Wir stehen vor dir, Jesus, und denken an deinen Weg.

A: Du gehst mit uns und fragst uns.

Schriftlesung: Mk 15,1–15

Aus dem Markusevangelium.

1 Gleich in der Frühe fassten die Hohepriester, die Ältesten und die Schriftgelehrten, also der ganze Hohe Rat, über Jesus einen Beschluss. Sie ließen ihn fesseln und abführen und lieferten ihn Pilatus aus. 2 Pilatus fragte ihn: Bist du der König der Juden? Er antwortete ihm: Du sagst es. 3 Die Hohepriester brachten viele Anklagen gegen ihn vor. 4 Da wandte sich Pilatus wieder an ihn und fragte: Willst du denn nichts dazu sagen? Sieh doch, wie viele Anklagen sie gegen dich vorbringen. 5 Jesus aber gab keine Antwort mehr, sodass Pilatus sich wunderte. 6 Jeweils zum Fest ließ Pilatus einen Gefangenen frei, den sie sich ausbitten durften. 7 Damals saß gerade ein Mann namens Barabbas im Gefängnis, zusammen mit anderen Aufrührern, die bei einem Aufstand einen Mord begangen hatten. 8 Die Volksmenge zog zu Pilatus hinauf und verlangte, ihnen die gleiche Gunst zu gewähren wie sonst. 9 Pilatus fragte sie: Wollt ihr, dass ich euch den König der Juden freilasse? 10 Er merkte nämlich, dass die Hohepriester Jesus nur aus Neid an ihn ausgeliefert hatten. 11 Die Hohepriester aber wiegelten die Menge auf, lieber die Freilassung des Barabbas zu fordern. 12 Pilatus wandte sich von Neuem an sie und fragte: Was soll ich dann mit dem tun, den ihr den König der Juden nennt? 13 Da schrien sie: Kreuzige ihn! 14 Pilatus entgegnete: Was hat er denn für ein Verbrechen begangen? Sie aber schrien noch lauter: Kreuzige ihn! 15 Darauf ließ Pilatus, um die Menge zufriedenzustellen, Barabbas frei. Jesus lieferte er, nachdem er ihn hatte geißeln lassen, zur Kreuzigung aus.

Impuls und Fragen

Ausgeliefert … viele Anklagen … Aus Neid ausgeliefert … die aufgewiegelte Menge … aufgeheizte Stimmung … alle schreien, immer lauter … und der, der das Sagen hat, versagt – aus Angst, oder weil er seine Ruhe haben wollte. Der Mob setzt sich durch, Jesus, der Gemobbte, mit tödlichem Ausgang.

Leider eine alltägliche Situation: einer (oder eine) wird das Opfer eine johlenden Menge, kein „Verantwortlicher“ schreitet ein. Meist geht es nicht tödlich aus – aber das Opfer „stirbt tausend Tode“, ist geknickt, gedemütigt, manchmal ein Leben lang. „Du Opfer!“

Habe ich das schon erlebt? Auf welcher Seite war ich – bei den Schreiern? Oder am Boden, am Ende? Oder habe ich versagt, weil ich zugeschaut, aber nichts dagegen gemacht habe? Whose side are you on?

– Stille –

Liedstrophe oder Taizé-Gesang

V: Jesus, du bist unschuldig verurteilt worden, ein Opfer von Neid und Machtspielen. Hilf du mir, dass ich andere nicht verurteile. Lass uns als Gemeinschaft alle schützen, die unsere Hilfe brauchen.

Wir bitten dich:

A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Lied

II.

Lied

V: Zweite Station: Jesus wird gegeißelt

V: Wir stehen vor dir, Jesus, und denken an deinen Weg.

A: Du gehst mit uns und fragst uns.

Schriftlesung (Joh 19,1)

Aus dem Johannesevangelium.

Darauf nahm Pilatus Jesus und ließ ihn geißeln.

Impuls und Fragen

Ein kurzer Satz, der keineswegs harmlos ist. Pilatus, der römische Statthalter, verkörpert die ganze Gewalt des Imperiums – wenn er jemanden „nimmt“, dann ist der erledigt. „Geißeln“: Lederpeitschen mit Drahtstücken, die die Haut in Fetzen reißen, so dass man vor Schmerz nicht mehr denken kann.

Bei uns fließt kein Blut, aber oft genug stehen wir auch unter einem Imperium: Ich muss noch die Mails und WhatsApps beantworten, ich muss noch das vorbereiten und jenes für die Schule machen. Immer unter Strom, immer online, immer verfügbar – der Stress kann schmerzen wie Peitschenhiebe.

Whose side are you on? Fühle ich mich getrieben, gepeitscht von den social media, von meinen accounts auf dem Handy? Oder gehöre ich zu denen, die andere unter Druck setzen, ständig die Beziehung einfordern, ständig Antworten erwarten?

– Stille –

Liedstrophe oder Taizé-Gesang

V: Jesus, die römische Staatsmacht hat dich ihre Gewalt spüren lassen, wie viele andere auch. Hilf du mir, dass ich andere nicht unter Druck setze und mich nicht unter Druck setzen lasse. Zeige uns als Gemeinschaft Wege, wie wir gut miteinander umgehen können.

Wir bitten dich:

A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Lied

III.

Lied

V: Dritte Station: Jesus fällt unter dem Kreuz zu Boden.

V: Wir stehen vor dir, Jesus, und denken an deinen Weg.

A: Du gehst mit uns und fragst uns.

Schriftlesung (Ps 22,7–9)

Aus dem 22. Psalm

7 Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch,
der Leute Spott, vom Volk verachtet.
8 Alle, die mich sehen, verlachen mich,
verziehen die Lippen, schütteln den Kopf:
9 Wälze die Last auf den Herrn! Er soll ihn befreien,
er reiße ihn heraus, wenn er an ihm Gefallen hat!

Impuls und Fragen

Wie ein Wurm lieg ich am Boden. Down. Selbst der kleinste Wicht ist nun größer und reißt sein spöttisches Maul auf. Ja, ja – sieben Mal gefallen, acht Mal wieder aufgestanden. Das wird von einem erwartet. Aber jetzt bin ich wirklich am Ende.

Manchmal ist das Leben schwer, manchmal zu schwer. Da kommt auch nicht von ungefähr irgendwo ein Lichtlein her, nein, da bleibt es dunkel. Und die Schritte der anderen klappern an einem vorbei. Du sagst: Ich mag nicht mehr. Und doch: ein Ruck – es geht weiter.

Was machst du, wenn du „down“ bist? Hast du jemanden, dem du es erzählen kannst und der nicht spottet? Hast du etwas, auf das du schauen kannst, das dich wieder hochzieht? Jesus war ganz unten. Er ist wieder aufgestanden, am Schluss auch auferstanden. Das Ende – ist nicht das Ende.

– Stille –

Liedstrophe oder Taizé-Gesang

V: Jesus, unter der Last des Kreuzes bist du gestürzt und gefallen, wie auch ich früher oder später einmal falle und „down“ bin. Sei du uns allen vor Augen, dass wir auf deinen Weg schauen und so aufstehen und weitergehen können.

Wir bitten dich:

A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Lied

IV.

Lied

V: Vierte Station: Jesus begegnet seiner Mutter

V: Wir stehen vor dir, Jesus, und denken an deinen Weg.

A: Du gehst mit uns und fragst uns.

Schriftlesung (Joh 19,25–27)

Aus dem Johannesevangelium.

25 Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. 26 Als Jesus die Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zur Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! 27 Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.

Impuls und Fragen

Unvorstellbar – das eigene Kind leiden sehen zu müssen, ja sterben, und nichts tun können. Der Evangelist Johannes mutet uns diese Vorstellung zu, ohne uns zu sagen, was in Maria vorgegangen sein mag. Man will es sich gar nicht ausmalen …

Und doch geschieht es, vieltausendfach, auf dieser Welt, dass Eltern ihre Kinder leiden und sterben sehen. Tagtäglich: im Krieg, an Hunger, an vermeidbaren Krankheiten, in Armut und Fabrikarbeit, im Straßenverkehr. Warum, warum, warum – und keine Antwort.

Haben wir uns lange genug gefragt, was wir tun können, damit heute Armut verringert wird und Kinder überleben können? Und doch werden wir nicht alles Leid bekämpfen können. Dann dürfen wir auch fragen: Warum, Gott?

– Stille –

Liedstrophe oder Taizé-Gesang

V: Jesus, du hast es deiner Mutter Maria nicht ersparen können, dich leiden und sterben zu sehen. Selbst dieses abgrundtiefe Leid ist dir nicht fremd. Ich erschrecke und bitte, so etwas nie erleben zu müssen. Stärke uns, dass wir helfen können, das Leid von Kindern und Eltern zu verringern.

Wir bitten dich:

A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Lied

V.

Lied

V: Fünfte Station: Simon von Zyrene hilft Jesus das Kreuz tragen

V: Wir stehen vor dir, Jesus, und denken an deinen Weg.

A: Du gehst mit uns und fragst uns.

Schriftlesung (Mk 15,20b–22)

Aus dem Markusevangelium

20b Dann führten sie Jesus hinaus, um ihn zu kreuzigen. 21 Einen Mann, der gerade vom Feld kam, Simon von Kyrene, den Vater des Alexander und des Rufus, zwangen sie, sein Kreuz zu tragen. 22 Und sie brachten Jesus an einen Ort namens Golgota, das heißt übersetzt: Schädelhöhe.

Impuls und Fragen

Simon von Kyrene, ein einfacher Feldarbeiter, wird von den römischen Soldaten gezwungen, das Kreuz des völlig geschwächten Jesus zu tragen. Auch der Evangelist Markus erzählt uns nicht, was sich der zweifache Familienvater gedacht hat. Vielleicht: Mist, auch das noch, hundemüde nach der Arbeit, und dann noch Holz schleppen. Diese Römer!

Gezwungen zum Helfen – Kinder müssen im Haushalt helfen, oder: Ich will meine Ruhe, aber die Mutti mit dem Kinderwagen braucht Hilfe beim Aussteigen aus der S-Bahn. Muss ich halt helfen …

Muss man eigentlich helfen? Und wie ist es, wenn man es dann getan hat? Vielleicht ist es am Ende doch ganz gut? Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner) – wenn auch widerwillig.

– Stille –

Liedstrophe oder Taizé-Gesang?

V: Jesus, den Simon haben sie gezwungen, dein Kreuz zu tragen. Hätte er sich geweigert, hätten sie ihn geschlagen oder einen anderen gezwungen. Stumm hilft Simon dir auf dem Weg, auf dem es kein Zurück gibt. Hilf uns zu helfen und Zwang und Gewalt abzuwehren.

Wir bitten dich:

A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Lied

VI.

Lied

V: Sechste Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch.

V: Wir stehen vor dir, Jesus, und denken an deinen Weg.

A: Du gehst mit uns und fragst uns.

Schriftlesung (Jes 50,6)

Aus dem Buch des Propheten Jesaja.

Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen,
und meine Wange denen, die mir den Bart ausrissen.
Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel.

Impuls und Fragen

Das Prophetenbuch spricht so über den rätselhaften Knecht Gottes, dessen Leiden die Erlösung bringt. Wir Christen wenden diese Worte auf Jesus und sein Leiden an. Wer zur Kreuzigung ging, war dem Spott der Menge ausgesetzt. In dieser Menge sieht die Tradition eine Frau, die sie „Veronika“ nennt – sie spottet nicht, sondern reicht dem geschundenen Jesus ein Tuch, in das er sein Gesicht drückt, um Schweiß und Blut abzuwischen.

Die Tradition sagt auch, dass sich in Veronikas Tuch die Gesichtszüge Jesu abzeichneten – Veronika hat ein Bild von Jesus in der Hand. Weil sie geholfen hat und mit dem Tuch Jesu Schmerzen gelindert hat, prägt sich Jesu Bild im Tuch ab.

Wir Heutigen fotografieren so viel mit unseren Smartphones. Warum machen wir das eigentlich? Sind das die wahren Bilder? Aber sie sind doch nur auf unseren Geräten. Wenn wir einander helfen und gut sind zueinander, dann prägen sich unsere Bilder in unseren Herzen ein. Das sind die wahren Bilder, die man nicht löschen kann. Wo wir einem anderen helfen, ist Jesus da – und sein Bild und das Bild des anderen in unserem Herzen.

– Stille –

Liedstrophe oder Taizé-Gesang

V: Jesus, Veronika hat dich mit ihrem Tuch fotografiert, so sagt es die Tradition. Wo wir helfen und Schmerz lindern, wie einst Veronika, da sehen wir im Anderen dein Bild – und das prägt sich in unsere Herzen.

Wir bitten dich:

A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Lied

VII.

Lied

V: Siebte Station: Jesus wird ans Kreuz genagelt

V: Wir stehen vor dir, Jesus, und denken an deinen Weg.

A: Du gehst mit uns und fragst uns.

Schriftlesung (Mk 15,22–26)

22 Und sie brachten Jesus an einen Ort namens Golgota, das heißt übersetzt: Schädelhöhe. 23 Dort reichten sie ihm Wein, der mit Myrrhe gewürzt war; er aber nahm ihn nicht. 24 Dann kreuzigten sie ihn. Sie warfen das Los und verteilten seine Kleider unter sich und gaben jedem, was ihm zufiel. 25 Es war die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten. 26 Und eine Aufschrift (auf einer Tafel) gab seine Schuld an: Der König der Juden.

Impuls und Fragen

„Kreuzigen“ sagt die Bibel – ein Fachbegriff für eine der grausamsten Tötungsarten in der Antike. Menschen wurden buchstäblich an eine Holzkonstruktion genagelt oder daran festgebunden – gestorben sind sie dann sehr langsam, durch Ersticken, weil sich der entkräftete Körper nicht mehr halten kann.

Würdest du es fertigbringen, jemandem einen Nagel durch die Hand zu schlagen? Solchen Schmerz, solches Leid zuzufügen? Nie? Sei vorsichtig! Es ist nicht zu glauben, welches Leid Menschen anderen Menschen zufügen können – wenn nur die Zeit und die Umstände so weit sind. Virtuell, in Computerspielen, wird oft in unsäglicher Weise Gewalt ausgeübt – nur gespielt?

Führ dir das Bild des Nagelns vor Augen! Wie gruselig, wie grausam! Und nimm dir jetzt vor, NIE, NIE, NIE anderen Leid zuzufügen – auch nicht unter Zwang oder gegen Geld. Das ist ein starker Vorsatz. Wenn du das in besonderer Weise versprechen willst, schreib deinen Namen auf einen Papierstreifen, bringe den nach vorne und lege ihn unter das Kreuz

[Vorschlag: Ein größeres Holzkreuz auf den Altar oder einen Tisch davor legen, Papierstreifen vorher verteilen, Stifte bereitlegen]

– Stille –

Liedstrophe oder Taizé-Gesang?

V: Jesus, dein Kreuzweg zeigt, wie grausam Menschen zu anderen Menschen sein können. Du hast das alles ertragen, aber nicht gewollt. Hilf uns, dass wie nie Gewalt gutheißen. Gib uns die Kraft, mit Vernunft und Mut gegen Gewalt vorzugehen.

Wir bitten dich:

A: Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Lied

Schluss

V: Vielleicht sind uns ein, zwei Dinge während dieser Kreuzwegandacht eingefallen, die wir nicht vergessen wollen: ein Anliegen, ein Wunsch, ein Vorsatz. Halten wir das in einer kurzen Stille noch einmal im Kopf fest.

– Stille –

Wir haben auch gesehen, dass wir vieles nicht allein können. Wir brauchen Gottes Hilfe und die Hilfe der anderen. Wenn wir zusammen glauben, hoffen und lieben, wird die Welt besser – bestimmt. Drücken wir das noch einmal im Gebet und einer Geste aus: Reichen wir einander die Hände, so dass sich eine Kette durch die Kirche ergibt – vielleicht müssen wir ein paar Schritte machen, aufeinander zugehen, Verbindungen eingehen …

Und beten wir jetzt das Gebet, das uns mit allen Christinnen und Christen auf der Welt verbindet und das Jesus selbst uns gelehrt hat: Vater unser …

Blicken wir einander kurz in die Augen und wünschen wir uns den Frieden.

Gott, wir bitten dich: Segne unser Bemühen, segne uns und alle, die wir in unseren Herzen tragen.

Der Vater + durch den Sohn im Heiligen Geist. Amen.

Gehet hin in Frieden – Dank sei Gott dem Herrn.

Lied

22